Geschichte der Vermisstenbildlisten

Von 1950 bis 1957 wurden Informationen über verschollene deutsche Militärpersonen gesammelt.

Ab 1956 wurden vom Suchdienst des Roten Kreuz in der Bundesrepublik Deutschland die Vermisstenbildlisten erstellt.

Sie wurden genutzt um u. a. Kriegsheimkehrer zu vermissten Soldaten zu befragen. Die Bände lagen in den Ortsverbänden des

Roten Kreuz und wurden teilweise auch per Bus zu überregionalen Befragungssitzungen transportiert.

1958/59 wurde eine erste Nachregistrierung vorgenommen, 1960-1966 eine zweite.


Aufgrund der rund 2,65 Millionen Heimkehrerbefragungen konnten ca. 241.000 Schicksale geklärt werden.


Seit April 2015 stehen die Vermisstenbildliste auch digital online zur Verfügung. 

Für die Suche einer Bildliste benötigen Sie entweder eine Feldpostnummer, eine Lagernummer, eine offene Truppenanschrift oder den Standort einer bestimmten Einheit bzw. eines Lagers. Eine Suche mit Vor- und Nachnamen, Beruf, letztem Wohnort oder Geburtsdatum, Dienstgrad, Ort
oder Zeitpunkt der Verschollenheit ist nicht möglich.